TLF’s NEUE HOLZTROCKNUNGSANLAGE

Bis 2007 wurde Holz bei TLF natürlich getrocknet. Inzwischen verwenden wir aber eine Trocknungsanlage mit Heißdampf- oder herkömmlicher Trocknung, die die folgenden technischen und produktiven Vorteile gegenüber dem früheren System bietet:

Nach Gesprächen mit Fachleuten können wir sagen, dass es in Italien nichts Vergleichbares gibt. Hier einige Erläuterungen zur Funktionsweise.

Die Holztrocknung besteht in der Beseitigung ungewollter Feuchtigkeit im Holzinneren. Dies dient dazu:

Natürliche Trocknung ist ein Trocknungsprozess, der von natürlichen Klimafaktoren abhängig ist. Er erfolgt durch das Stapeln (Abbildung 1) unter Verwendung geeigneter Maßnahmen (Unterbau, Ausrichtung zum Wind, Schutz vor Sonne und Regen usw.) und der Trocknung für einen geeigneten Zeitraum (ein Monat bis ein Jahr).

Abbildung 1: Stapeln von gesägtem Laubholz zur natürlichen Trocknung.

Künstliche Trocknung (Abbildung 2) ist ein Prozess, bei dem das Holz durch entsprechende Eingriffe am Holz selbst oder an den Umweltfaktoren (Temperatur, Feuchtigkeit, Druck usw.) auf einen bestimmten Feuchtigkeitsgrad gebracht wird. Im Gegensatz zur natürlichen Trocknung erfolgt die künstliche Trocknung in einer Trocknungsanlage, in der die thermohygrometrischen Bedingungen kontrolliert und nach sehr präzisen Zyklen reguliert werden können.

Abbildung 2: Betriebsdiagramm der Heißdampftrocknungsanlage von TLF.

Die Trocknungsanlage von TLF (siehe Foto) wird mit heißem Wasser (90° C) geheizt, das von einem neuen Biomassekessel erzeugt wird. Dieser wird mit Spänen befeuert, die bei der Holzverarbeitung entstehen. Auf diese Weise können wir Produktionsabfall als sauberen Kraftstoff nutzen (die Differenz zwischen aufgenommenem und ausgestoßenem Kohlendioxid beträgt Null) und müssen nicht auf fossile Brennstoffe zurückgreifen, die Treibhausgase erzeugen. Diese Innovation ist also eine Demonstration der unangefochtenen technischen und planerischen Spitzenposition von TLF.

Foto: Die Heißdampftrocknungsanlage von TLF .